Heizungen

Als Quelle von Luftschadstoffen

Viele Schadstoffe stammten bis in die 90er Jahre aus grossen Feuerungsanlagen (Heizungen) in der Industrie, im Gewerbe und in Haushalten. Durch den technischen Fortschritt und den Einsatz moderner Filteranlagen hat sich die Situation deutlich verbessert. Insbesondere bei (kleineren) Holzheizungen besteht aber noch grosser Handlungsbedarf. 

 

 

Anteil an Gesamtemissionen

Die meisten Feuerungsanlagen werden mit Öl, Gas oder Holz betrieben. Je nach Brennstoff ändert sich auch der Anteil der Feuerungsanlagen an den Gesamtemissionen. Jeder Brennstoff produziert eine unterschiedliche Menge der verschiedenen Schadstoffe. Im Jahr 2010 betrug der Anteil aller Feuerungsanlagen und -Arten an den Gesamtemissionen

 

 

 

Gesetzliche Regelungen

Öl- und Gasfeuerungen werden in der Luftreinhalteverordnung geregelt. Die Emissionen (v.a. Schwefeldioxid und Stickoxide) gingen stark zurück, v.a. durch

 

  • eine in der Luftreinhalteverordnung gesetzlich geforderte bessere Brennstoffqualität,
  • bessere Feuerungstechnik 
  • und eine obligatorische Feuerungskontrolle.

Für Holzfeuerungen gilt: Es darf nur unbehandeltes Holz verbrannt werden.

 

 

Mögliche Massnahmen

Richtig anfeuern

Regulative Ansätze

  • In einigen Kantonen wird die Feuerungskontrolle einmal pro Jahr durchgeführt. Dies sollte bundesweit umgesetzt werden.

 

Andere Lösungen

  • Feuern Sie Ihren Holzofen oder Ihr Cheminée richtig an.
  • In einigen Kantonen und Gemeinden gibt es bereits Förderprogramme, die Sie finanziell unterstützen, wenn Sie Holzfeuerungen ersetzen müssen. Dieses Angebot sollte weiter ausgebaut werden (Holzenergie und Förderbeiträge).

Quelle: (BAG & BAFU 2015)