Diese Website verwendet Cookies. Erfahren Sie mehr in der Datenschutzerklärung.

Akzeptieren

Industrie

Als Quelle von Luftschadstoffen

Bei der Produktion in Industrie und Gewerbe gelangen verschiedenste Schadstoffe in die Luft, z.B.:

Anteil an Gesamtemissionen

Der Anteil der Industrie beim Ausstoss dieser Schadstoffe ist gross.

Das wird deutlich, betrachtet man die Menge der Emissionen aus der Industrie an den Gesamtemissionen. Diese betrug im Jahr 2013

 

 Der Schwefelgehalt in den Brenn- und Treibstoffen wurde in den 80er Jahren stark reduziert, um gegen die sauren Niederschläge vorzugehen . Das hat zu einem Rückgang der Schwefeldioxid-Emissionen seit 1990 geführt (um ca. 75 %). Darum müssen die heutigen Vorschriften beibehalten werden.


Handlungsbedarf besteht vor allem bei den flüchtigen organischen Verbindungen, die ein Vorläuferstoff des gesundheitsgefährdenden  Ozons sind.

Gesetzliche Regelungen

Die Luftreinhalteverordnung  legt fest, wie viele Schadstoffe industrielle Anlagen ausstossen dürfen. Für bestimmte Anlagen gibt es Ausnahmen und spezielle Vorschriften, z.B. für

  • Kehrichtverbrennungsanlagen,
  • Krematorien,
  • Raffinerien,
  • Tanklager
  • und Zementöfen.

Seit 2000 wird eine Lenkungsabgabe  von 3 CHF pro kg ausgestossenen VOC erhoben (eine staatliche Abgabe, die den Verbrauch der gesundheitsschädlichen VOC senken soll). Die VOC-Emissionen konnten seit Einführung der VOC-Lenkungsabgabe um rund 40% auf gut 80'000 t pro Jahr gesenkt werden. Bis 2020 sollen die Emissionen nochmals um 30% gegenüber dem Jahr 2005 gesenkt werden.

Mögliche Massnahmen

Regulative Ansätze

 

  • Um die VOC Emissionen weiterhin zu verringern und die im Göteborg-Protokoll  gesetzten Ziele zu erreichen, ist eine Erhöhung der VOC Lenkungsabgabe zu prüfen.

Quelle: (BAG & BAFU 2015)