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Das TabPG in Kürze

Ein neues Gesetz

Tabakprodukte waren bis vor Kurzem im Lebensmittelgesetz geregelt. Neu werden sie in einem eigenen Gesetz geregelt. Stände- und Nationalrat wiesen den ersten Gesetzesentwurf 2016 an den Bundesrat zurück. Im November 2018 hat der Bundesrat den überarbeiteten Gesetzesentwurf über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten (Tabakproduktegesetz, kurz TabPG genannt) an das Parlament überwiesen. Der Ständerat berät das TabPG voraussichtlich im Herbst 2019. Darauf folgt die Beratung des Geschäfts im Nationalrat. Das TabPG tritt voraussichtlich im Jahr 2022 in Kraft.

 

Jugendliche schützen

Mit dem zweiten Gesetzesentwurf zum TabPG kann der Jugendschutz nicht gewährleistet werden. Er beinhaltet lediglich ein Verkaufsverbot an unter 18-Jährige. Werbeeinschränkungen fehlen darin leider weitgehend. Dies ist jedoch nach hohen Zigarettenpreisen die wirksamste und kostengünstigste Präventionsmassnahme, um Jugendliche vor dem Einstieg ins Rauchen zu schützen. Die Lungenliga fordert deshalb für einen wirksamen Jugendschutz eine strikte Regulierung von Werbung, Promotion und Sponsoring von Tabakprodukten und E-Zigaretten.

 

Folgen des Tabakkonsums

Tabakkonsum ist die Hauptursache von Lungenkrankheiten und verursacht 9'500 Tote pro Jahr in der Schweiz. Er verursacht viel Leid und volkswirtschaftliche Kosten in Milliardenhöhe. Mehr als die Hälfte der Rauchenden haben vor ihrem 18. Lebensjahr mit dem Rauchen begonnen. Je früher jemand mit dem Rauchen beginnt, desto schwerer wird er oder sie wieder davon loskommen.