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Reinigungsmittel

Viele Reinigungsmittel und Raumluftsprays enthalten als Wirk- und Zusatzstoffe gesundheitsschädigende Substanzen. Besondere Vorsicht ist bei Desinfizierungsmitteln oder Reinigungsmitteln mit desinfizierender Wirkung geboten. Ungeeignet sind auch Reinigungsmittel in Sprayform, die tief in die Lunge gelangen können und Beschwerden verursachen.
 

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gibt folgende Empfehlungen ab:

 

  • Flüssigmittel sind besser als Pumpsprays und Pumpsprays sind besser als Triebgassprays.
  • Putzmittel mit einem Zerstäuber besser direkt in den Schwamm oder Putzlappen sprühen. So entsteht kein Sprühnebel, der in die Lungen eindringen kann.
  • Duftstoffe können die Atemwege reizen. Insbesondere Asthmatiker reagieren unter Umständen empfindlich. Sauberkeit kann man nicht riechen, eine geputzte Wohnung muss nicht duften.
  • Javelwasser auf keinen Fall mischen. In Kombination mit säurehaltigen Reinigern kann sich Chlorgas bilden, was zu Vergiftungen führen kann.
  • Grosse Schmutzablagerungen verhindert man durch regelmässiges Putzen. Wasser und Mikrofasertuch reichen meist aus, von Zeit zu Zeit kann man mit Reinigungsmitteln auf Seifenbasis gröberen Schmutz entfernen.
  • Kalkflecken verhindert man, indem man Armaturen im Bad nach dem Duschen trocknet. Bei geringen Kalkablagerungen kann man diese auch mit einem Mikrofasertuch entfernen.
  • Wer Keller oder Estrich wieder mal gründlich putzen will, tut gut daran, allenfalls eine Staubmaske zu tragen. Dies vor allem dann, wenn das letzte gründliche Auswischen schon länger her ist.
  • Staub lässt sich mit Feuchtigkeit binden. Mit einer Zerstäuberflasche klares Wasser versprühen, damit der Staub schwerer wird, danach normal mit dem Besen kehren.
  • Flächen ebenfalls feucht abwischen. Besser keinen Staubwedel verwenden, dieser verteilt den Staub nur.
  • Wo gewohnt wird, entsteht Staub. Nach dem Staubsaugen deshalb immer die ganze Wohnung gut durchlüften.
  • Reinigungsmittel mit desinfizierender Wirkung sind ebenso wie Raumluftsprays in der Regel gar nicht nötig und können die Lunge schädigen.
  • Umweltverträgliche Reinigungsmittel sind in der Regel besser verträglich und deshalb vorzuziehen.

Informationen des Bundesamts für Gesundheit: Wohnhygiene und Haushaltprodukte
 

Raumdüfte

Raumluftparfüms können die Gesundheit schädigen, da sie chemische Stoffe an die Umgebung abgeben. Bei Duftlämpchen, Raumluftparfums, Duftkerzen und Räucherstäbchen kommen Verbrennungsprodukte wie VOC (innen)  und Formaldehyd  dazu. Bei Asthmatikerinnen und Asthmatikern können solche Raumdüfte einen Anfall auslösen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob natürliche oder synthetisch hergestellte Produkte verwendet werden. Auf den Einsatz von Duftstoffen sollte deshalb gänzlich verzichtet werden. Wer sie dennoch einsetzt, sollte kräftiges Lüften nicht vergessen.
 

Informationen des Bundesamts für Gesundheit: Raumdüfte