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Schlafapnoe nachweisen - Diagnose

Patientinnen und Patienten mit einem Schlafapnoe-Syndrom leiden oft jahrelang unter unerklärlicher Tagesmüdigkeit, bis sie den Weg zur Ärztin oder zum Arzt finden.

 

Erste Hinweise aus dem direkten Umfeld

Die typischen Symptome der Krankheit wie starkes, unregelmässiges Schnarchen und Atempausen während des Schlafens bemerken die Betroffenen selbst oft nicht – jedoch ihre Partnerinnen oder Partner. Risikogruppen sollten sich die Rückmeldungen und Ratschläge ihrer Nahestehenden zu Herzen nehmen.

 

Ambulante Schlafuntersuchung

Bei der ambulanten Untersuchung schlafen die Betroffenen zuhause in ihrer gewohnten Umgebung. Während der Nacht misst ein tragbares Gerät verschiedene Körperfunktionen wie Herztätigkeit, Sauerstoffgehalt im Blut, Atembewegungen und den Luftfluss durch die Nase. Die Daten werden im Gerät gespeichert und später von einer Ärztin oder einem Arzt ausgewertet.

 

Untersuchung im Schlaflabor

Im Schlaflabor zeichnet ein Gerät ähnlich wie bei der ambulanten Schlafuntersuchung verschiedene Körperfunktionen auf. Die Aufzeichnung der Hirnströme gibt Ausschluss über Aufwachreaktionen, Schlaftiefe und -qualität. Zusätzlich überwacht eine Laborantin oder ein Laborant die Schlafenden über eine Videokamera.

 

Konzentrations- und Wachbleibe-Tests

Spezielle standardisierte Tests geben Hinweise auf die Konzentrationsfähigkeit der Schlafapnoe-Patientinnen und -Patienten sowie auf die Fahrtauglichkeit und die Neigung, tagsüber plötzlich einzuschlafen. Schläfrigkeit lässt sich somit nicht nur subjektiv mit einem Fragebogen erfassen, sondern auch objektiv messen. Das ist für Autoahrende, insbesondere Berufschaufeurinnen und -chauffeure sehr wichtig.