Behandlung & Symptomlinderung

 

 

Bei akuten medizinischen Notfällen:
 144 (Sanitätsnotruf)

Bei nicht akuten medizinischen Problemen:
Hausarztpraxen bzw. Notfallpraxen Kantonsspitäler

 

Die nachfolgend beschriebenen Ansätze zur Symptomlinderung stellen keine ärztliche Beratung dar, können aber möglicherweise zu einer Symptomlinderung positiv beitragen. Eine Behandlung ist nach der Akutphase schwierig. Bei schweren Symptomen, Angst und vor Einnahme von Medikamenten ist in jedem Fall ärztliche Konsultation notwendig.

 

Ansätze zur Symptomlinderung

  • Ruhe und Geduld
  • Ausgewogene histaminarme Ernährung mit frischen Produkten, welche nicht lange haltbar sind und oxidativem Stress entgegenwirken
  • Einstellung/Verringerung des Alkoholkonsums: Dieser wird schlecht vertragen, da meist histaminhaltig
  • Nahrungsmittelergänzung mit Vitamin C, D, E, B12, Zink, Melatonin, Selen, Bioflavonoide, Quercetin, Coenzym Q10
  • Bewegung: Spaziergänge, Stretching, Core-Training ohne Anstrengung, Herzfrequenz nicht über 120 bpm
  • Atemübungen: Erfahren Sie mehr über das Angebot der Lungenliga Thurgau
  • Entspannungsübungen: Meditation, Yoga
  • Massagen
  • Kompressionsstrümpfe
  • Medikamente (nur nach ärztlicher Konsultation): Acetylcystein (zäher Schleim), Antihistaminika (z.B. Cetirizin), Corticosteroide, Blutverdünner

Wenn Sie nach der akuten Phase einer COVID-19-Erkrankung unter den typischen Symptomen für Long Covid leiden, kontaktieren Sie bitte Ihre Ärztin/Ihren Arzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ebenso empfehlen wir Ihnen unsere ausführliche Übersicht von Anlaufstellen für Long Covid-Betroffene. Weitere Informationen finden sich in den FAQ des Bundesamts für Gesundheit.