Diese Website verwendet Cookies. Erfahren Sie mehr in der Datenschutzerklärung.

Akzeptieren

Aktuell

Lungenliga ermöglicht innovative Forschungsprojekte

Der neue Forschungsfonds der Lungenliga unterstützt dieses Jahr drei vielversprechende Forschungsvorhaben im Bereich Luft und Lunge. Die Ergebnisse sollen u.a. zu Fortschritten bei der Therapie der Lungenkrankheit COPD sowie zu einem besseren Verständnis der Entstehung Cystischer Fibrose bei Kleinkindern beitragen. Mit der Forschungsförderung bezweckt die Lungenliga, längerfristig die Therapieaussichten und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Medizinische Fortschritte können Patientinnen und Patienten zu einer besseren Lebensqualität verhelfen oder ihnen bessere Zukunftsperspektiven eröffnen. Daher unterstützt die Lungenliga mit dem neuen Forschungsfonds jährlich Forschungsvorhaben, die im Zusammenhang mit Prävention und Behandlung von Lungenkrankheiten und Atemstörungen stehen. Gezielt sollen bestehende Forschungs- und Förderlücken in der Schweiz geschlossen werden. Im Oktober hat die Forschungskommission zum ersten Mal über die Vergabe der Fördergelder entschieden.

 

COPD, Cystische Fibrose und ein 3D-Lungenmodell

Auf die erste Ausschreibung des Fonds gingen insgesamt 25 Fördergesuche ein - der grosse Bedarf nach Forschungsförderung im Bereich Luft und Lunge wird damit eindrücklich belegt. «Drei Projekte haben die Forschungskommission aufgrund Ihrer herausragenden wissenschaftlichen Qualität und hohen Relevanz besonders überzeugt», so Prof. Dr. med. Martin Brutsche, Präsident der Forschungskommission. Eine Forschungsgruppe aus Fribourg arbeitet an einem 3D-Modell des Lungengewebes, welches neue Möglichkeiten der zellbiologischen Grundlagenforschung eröffnet. Sie bezweckt damit, die Entwicklung neuer Medikamente und die Forschung im Bereich Umweltschadstoffe zu erleichtern. In einem zweiten Projekt wollen Forschende der Universität Bern neue Erkenntnisse zur Entstehung Cystischer Fibrose bei Kleinkindern gewinnen. Das dritte Projekt aus Genf erforscht die Entstehung der Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disesase) im Hinblick auf bessere Behandlungsmöglichkeiten.

 

Forschung: ein Versprechen für die Zukunft

Prof. Dr. med. Rolf A. Streuli, Präsident der Lungenliga Schweiz, zeigt sich überzeugt, dass die Lungenliga mit Investitionen in die Forschung die Perspektiven von Menschen mit Lungen- und Atemwegskrankheiten verbessern kann – sei es durch Fortschritte in der Prävention, Behandlung und Therapie oder bei der Lebensqualität. «Im Zentrum der Forschung stehen immer die Patient-innen und Patienten mit einer chronischen Lungenerkrankung. Ihre Lebensqualität so weit wie möglich zu verbessern und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass weniger Menschen an Atemwegen und Lunge erkranken, ist das Ziel der Lungenliga».

 

Weitere Informationen:

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Lungenliga Schweiz

Barbara Weber, Mediensprecherin

Tel. 031 378 20 72

b.weber@STOP-SPAM.lung.ch

 

Leben heisst atmen

Die Lungenliga berät und betreut Menschen mit Lungenkrankheiten und Atembehinderungen, damit sie möglichst beschwerdefrei und selbständig leben können und eine höhere Lebensqualität erreichen. Fachlich gut vernetzt vertritt sie die Anliegen ihrer Patientinnen und Patienten und fördert deren Selbsthilfe. Mit Prävention und ihrem Engagement für saubere Luft setzt sich die Lungenliga dafür ein, dass immer weniger Menschen an Lunge und Atemwegen erkranken.