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Atemweg 2017: Ein Tag für die Lunge

Weit verbreitet, doch wenig bekannt: In der Schweiz leiden viele Menschen an Lungenkrankheiten, ohne es zu wissen oder sie zu behandeln. Der Aktionstag Atemweg 2017, den die Lungenliga heute in Basel veranstaltete, informierte die Bevölkerung auf spielerische Art darüber. Der Anlass lockte zahlreiche Besucher an, welche ihre Lungenfunktion massen, mehr über die Folgen des Rauchens erfuhren oder gegen den Ex-Fussballprofi Beni Huggel zum Wettradeln antraten.

An sechs Ständen in der Basler Innenstadt konnten Besucherinnen und Besucher heute auf spielerische Art mehr zu Lunge und Atemwegen erfahren. Zahlreiche Personen wollten mit dem Luftikus, einem Messgerät in Form eines Clowns, ihr Luftvolumen beim Ausatmen messen. Ebenfalls sehr beliebt waren die kostenlosen Lungenfunktionstests, welche die Lungenliga am Claraplatz anbot, sowie die SmokeFree-Fotobox. Diejenigen Personen, die sich darin ablichten liessen, erhielten ein Bild, das zeigt, wie sie in 20 Jahren mit und ohne Rauchen aussehen.

Viele Interessierte lockte auch die aufblasbare Lunge beim Barfüsserplatz an, die es durch Velofahren möglichst schnell aufzupumpen galt. Über den Mittag war an diesem Stand der Ex-Fussballprofi Beni Huggel anzutreffen, der die Anwesenden zum Wettradeln herausforderte. «Als Sportler ist die Lunge besonders wichtig und insbesondere junge Leute sind sich dessen oft nicht bewusst. Deshalb unterstütze ich die Lungenliga, die sich für dieses lebenswichtige Organ einsetzt», so der Sportexperte.

 

Viele spannende Gespräche

Sibylle Kraus, Geschäftsführerin der Lungenliga beider Basel, wertete den Atemweg 2017 als vollen Erfolg. «Wir konnten zahlreiche spannende Gespräche führen, weiterführende Informationen vermitteln und aufzeigen, welch vielfältige und wertvolle Unterstützung die Lungenliga bietet. Dazu gehören etwa Rauchstopp-Trainings, die Betreuung von lungenkranken Menschen sowie ein breites Kursangebot.»

 

Weit verbreitet, wenig bekannt

«Die Aufklärungsarbeit, welche die Lungenliga mit dem Aktionstag Atemweg 2017 leistete, ist enorm wichtig», sagte Prof. Dr. med. Jörg Leuppi, Chefarzt Medizinische Universitätsklinik, Kantonsspital Baselland und Präsident der Lungenliga beider Basel anlässlich der Medienkonferenz. «Denn viele Lungen- und Atemwegserkrankungen wie COPD oder Schlafapnoe sind zu wenig bekannt. Eine Diagnose wäre jedoch wichtig, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.» In der Schweiz leiden rund 400’000 Menschen an COPD und 150’000 Menschen an Schlafapnoe. Lediglich ein Drittel der Personen mit Schlafapnoe ist deswegen in Behandlung.

 

                

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Lungenliga Schweiz

Regula Bur, Mediensprecherin

Tel. 079 573 18 77

r.bur@lung.ch

 

Weitere Informationen unter www.atemweg2017.ch

 

Bilder vom Anlass finden Sie unter www.atemweg2017.ch/medien

 

Leben heisst atmen

Die Lungenliga berät und betreut Menschen mit Lungenkrankheiten und Atembehinderungen, damit sie möglichst beschwerdefrei und selbständig leben können und eine höhere Lebensqualität erreichen.

Fachlich gut vernetzt vertritt sie die Anliegen ihrer Patientinnen und Patienten und fördert deren Selbsthilfe. Mit Prävention und ihrem Engagement für saubere Luft setzt sich die Lungenliga dafür ein, dass immer weniger Menschen an Lunge und Atemwegen erkranken.