Die gute Fee der Luftholtage

Viele Menschen mit Lungen- und Atemwegserkrankungen, die auf Sauerstoff angewiesen sind, können nicht mehr allein verreisen. Die Luftholtage ermöglichen den Betroffenen mit Angehörigen sorgenfreie Ferien. Pamela hält im Hintergrund alle Fäden zusammen. Sie stemmt die gesamte Organisation im Alleingang, erstellt das Reiseprogramm, nimmt die Anmeldungen entgegen, klärt die Reisetauglichkeit mit dem Begleitarzt ab, bestellt den Sauerstoff, macht Abrechnungen, instruiert das Begleitteam − und sorgt für das reibungslose Zusammenspiel aller Beteiligten.
Beeindruckend ist nicht nur die Fülle an Aufgaben, die Pamela erledigt, sondern auch mit welcher Hingabe sie dies macht. Wer ihr beim Telefonieren zuhört, spürt, dass sie alles gibt, damit die Patientinnen und Patienten an den Luftholtagen dabei sein können. Mit Engelsgeduld berät sie die Anrufenden bis ins kleinste Detail. «Für viele Teilnehmende – vor allem auch für die Angehörigen – sind diese Ferien das Highlight des Jahres. Es fällt für sie eine Welt zusammen, wenn sie nicht mitkommen können», erzählt Pamela. «Die Angehörigen tragen zu Hause enorm viel Verantwortung. Weil sie ihren Partner oder ihre Partnerin nicht allein lassen wollen, gönnen sich viele keine Ferien, obwohl sie noch verreisen könnten.»
Die Luftholtage sind für Angehörige eine willkommene Verschnaufpause. Sie können für ein paar Tage die Verantwortung abgeben. «Und kommen wieder einmal unter die Leute», betont Pamela. Es erfüllt mich mit Freude, wenn die Luftholtage den Menschen guttun und ich etwas dazu beitragen kann.»