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COPD nachweisen – Diagnose

Für eine sichere COPD-Diagnose ist neben der ärztlichen Befragung der Patientin oder des Patienten und der körperlichen Untersuchung ein einfacher Lungenfunktionstest – die sogenannte Spirometrie – unabdingbar. Denn Symptome wie Husten mit Auswurf und Atemnot bei körperlicher Anstrengung können auch auf Asthma hinweisen, das allerdings meist vor dem 40. Altersjahr auftritt.

 

Ärztliche Untersuchung

Eine körperliche Untersuchung, das Abhören der Lunge und die Auswertung von Röntgenbildern können zur Vermutungsdiagnose COPD führen. Die wichtigste Methode ist jedoch die Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie), die auch der Hausarzt, die Hausärztin durchführen kann. Im Einzelfall zieht der Arzt ergänzende Diagnosemethoden hinzu, um andere Krankheiten ausschliessen zu können. Blaue Lippen oder Fingerspitzen können auf eine Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff durch eine fortgeschrittene COPD hindeuten. In diesem Fall ist eine Blutuntersuchung zur Messung von Sauerstoff und Kohlendioxid durch die Lungenfachärztin oder den Lungenfacharzt nötig.